Psycho Med News

Mit Beiträgen von Walter Lenz

EBORAH – DIE FRAU, DIE ORIENTIERUNG GIBT

Wie eine Richterin des Alten Testaments zu einer modernen Heldin wird

Es sind unruhige Zeiten. Das Land lebt unter Druck, die Menschen fühlen sich bedroht, erschöpft und orientierungslos. Immer wieder geraten sie unter die Herrschaft fremder Mächte. Die alten Sicherheiten tragen nicht mehr; Angst und Resignation breiten sich aus. Inmitten dieser Situation sitzt eine Frau unter einer Palme.

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From ‚Bitch‘ to Bitch! – Wie aus der „Schlampe“ eine Heldin wurde

Es gibt Wörter, die wie Ohrfeigen klingen. Und es gibt Wörter, die irgendwann zurückgeschlagen haben. „Schlampe“. „Bitch“. Jahrhundertelang waren das Begriffe, mit denen Frauen bestraft wurden, die eines wagten: sich nicht so zu verhalten, wie Männer – oder die Gesellschaft insgesamt – es von ihnen erwarteten. Eine Frau, die zu laut war, zu sexy, zu unabhängig, zu intelligent, zu ehrgeizig, zu ungehorsam oder schlicht zu sichtbar, bekam schnell ein Etikett verpasst. Der Mechanismus war einfach: Wer nicht kontrolliert werden konnte, wurde moralisch abgewertet. Die brave Frau war die Ehefrau. Die gute Frau war die Mutter.  Die ideale Frau war möglichst still.  Und wehe, sie wollte mehr.

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Eifersucht in langjährigen Beziehungen – Zwischen Liebe, Angst und emotionaler Verstrickung

Manche Beziehungskrisen beginnen nicht mit einem Seitensprung, einer Trennung oder einem großen Verrat. Sie beginnen mit einem Gefühl. Mit einer Unsicherheit, die zunächst kaum auffällt und deshalb lange unbemerkt bleibt. Was anfangs wie ein Ausdruck besonderer Liebe wirkt, kann sich über Jahre hinweg zu einem Muster entwickeln, das beide Partner zunehmend belastet. Aus Nachfragen werden Kontrollen. Aus Sorge wird Misstrauen. Aus Nähe wird Enge.

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Sturm, Streit und spätes Glück

Warum aus den schwierigsten Jahren oft die schönsten werden

Am Anfang war oft Lärm. Und ziemlich viel davon.

Zwei Menschen, die sich einmal gefunden haben, geraten im Laufe der Jahre in Wirbel: Erwartungen prallen auf Realität, kleine Missverständnisse wachsen zu großen Dramen, und das Gefühl, im Recht zu sein, kämpft gegen das Bedürfnis, geliebt zu werden. Man zankt sich mit erstaunlicher Hingabe über Geschirrspüler-Logik und Lebensentwürfe gleichermaßen, verliert sich in Details und vergisst dabei manchmal das große Ganze. Und doch, irgendwo unter all dem gestapelten Ärger, liegt etwas Beharrliches, fast Unvernünftiges: die Entscheidung, zu bleiben, trotz allem, vielleicht gerade deswegen.

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Wenn Nähe nicht zu Lust führt

Sexuelle Unlust ist kein Defekt. Sie ist eine Sprache. Wer ihr zuhört, versteht mehr über sich selbst, als er je erwartet hätte.

Manche Dinge schweigen laut. Sexuelle Unlust gehört dazu — sie wird selten ausgesprochen, aber sie verändert alles: die Stimmung im Zimmer, die Wärme zwischen Menschen, das stille Bild, das jemand von sich selbst trägt.

Was früher pauschal als Frigidität abgestempelt wurde, ist heute neu zu verstehen — nicht als Kälte, nicht als Versagen, sondern als Signal.

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