Mit Beiträgen von Walter Lenz

Autor: admin (Seite 18 von 29)

Jean Améry – Rede an die Mitglieder der AfD

Meine Damen und Herren,

ich stehe heute hier, eingeladen – oder besser: hereingelassen – in eine Arena, die für mich ein zutiefst fremder Ort ist. Es ist eine Art ironischer Pflicht, die mich bewegt, hier zu sprechen, denn derjenige, der warnen will, spricht oft nicht zu den Einsichtigen, sondern zu denen, die die Einsicht verweigern.

Jean Améry (von Félix De Boec, 1951
Jean Améry (von Félix De Boec, 1951
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Suizid: Selbstaufgabe in Schwäche oder finale Selbstermächtigung?

Der Suizid, ein Thema von existenzieller Wucht, wird seit jeher in Philosophie, Literatur und Gesellschaft kontrovers diskutiert. Ist der Freitod ein Ausdruck ultimativer Schwäche und Kapitulation vor dem Leben? Oder stellt er vielmehr einen finalen Akt radikaler Selbstbestimmung dar? Um diesen Fragen nachzugehen, sollen die Perspektiven zweier bedeutender Denker, Jean Améry und Jean-Paul Sartre, einander gegenübergestellt und durch Beispiele aus Leben und Literatur ergründet werden.

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Facts statt Fakes: Bildung als Schlüssel gegen autoritäre Tendenzen und digitale Kontrolle

Der autoritäre Charakter der Deutschen und ihre Bereitschaft der ‚Wollüstigen Unterwerfung‘ unter eine radikale, autoritären Führergestalt

In seinem Artikel ‚Angst und Bange um Österreich‘ in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 16.1.2025 spricht der Verfasser Andreas Müller über die ‚wollüstige Unterwerfung‘ der Anhänger unter einen autoritären Führer. Er verweist dabei auf Max Horkheimers Konzept des autoritären Charakters. Max Horkheimer, einer der bedeutendsten Vertreter der Frankfurter Schule, analysierte in seinen Arbeiten die Dynamik autoritärer Charakterstrukturen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen.

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Geben und Teilen macht reicher als Nehmen und Behalten

Die Frage des Lebens in einer gerechten Gesellschaft stellt sich um so drängender, je größer die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht. Verschwenderischer Luxus auf der einen Seite korreliert mit zunehmender Verarmung und zum Teil Verelendung auf der anderen Seite. Soziale Spannungen nehmen zu und Menschen wenden sich politisch den Extremen zu in der Hoffnung, dort die Lösung der existenziellen Probleme zu finden.

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Weniger ist das neue Mehr und Nichts das neue Alles

Der Song „King of the Road“ von Roger Miller gilt als eine Hymne auf die Freiheit und Einfachheit des Lebens. Der Sänger beziehungsweise Erzähler beschreibt sich selbst als einen Mann, der alles hat („I am a man of means“), obwohl er nichts besitzt („by no means“). Dennoch und gerade deswegen lebt er zufrieden und selbstbestimmt. Dieser Song lädt zu einer tiefgehenden Reflexion über den Verzicht auf Besitz, die Kunst des Loslassens und die Möglichkeit der Selbstbereicherung durch Beschränkung ein.

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2024: Jahr der Krise, 2025: Jahr der Chance

Der bibische Avatar: Gott beauftragte Jona, nach Ninive zu gehen und die Stadt vor ihrem bösen Verhalten zu warnen. Jona wollte dieser Aufgabe jedoch entkommen und floh stattdessen auf ein Schiff. Während einer stürmischen Überfahrt warf die Schiffsbesatzung Jona ins Meer, da sie ihn als Ursache des Sturms sah. Dort wurde er von einem großen Fisch (oft als Wal bezeichnet) verschluckt.

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