Mit Beiträgen von Walter Lenz

Autor: admin (Seite 3 von 34)

From ‚Bitch‘ to Bitch! – Wie aus der „Schlampe“ eine Heldin wurde

Es gibt Wörter, die wie Ohrfeigen klingen. Und es gibt Wörter, die irgendwann zurückgeschlagen haben. „Schlampe“. „Bitch“. Jahrhundertelang waren das Begriffe, mit denen Frauen bestraft wurden, die eines wagten: sich nicht so zu verhalten, wie Männer – oder die Gesellschaft insgesamt – es von ihnen erwarteten. Eine Frau, die zu laut war, zu sexy, zu unabhängig, zu intelligent, zu ehrgeizig, zu ungehorsam oder schlicht zu sichtbar, bekam schnell ein Etikett verpasst. Der Mechanismus war einfach: Wer nicht kontrolliert werden konnte, wurde moralisch abgewertet. Die brave Frau war die Ehefrau. Die gute Frau war die Mutter.  Die ideale Frau war möglichst still.  Und wehe, sie wollte mehr.

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Eifersucht in langjährigen Beziehungen – Zwischen Liebe, Angst und emotionaler Verstrickung

Manche Beziehungskrisen beginnen nicht mit einem Seitensprung, einer Trennung oder einem großen Verrat. Sie beginnen mit einem Gefühl. Mit einer Unsicherheit, die zunächst kaum auffällt und deshalb lange unbemerkt bleibt. Was anfangs wie ein Ausdruck besonderer Liebe wirkt, kann sich über Jahre hinweg zu einem Muster entwickeln, das beide Partner zunehmend belastet. Aus Nachfragen werden Kontrollen. Aus Sorge wird Misstrauen. Aus Nähe wird Enge.

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Sturm, Streit und spätes Glück

Warum aus den schwierigsten Jahren oft die schönsten werden

Am Anfang war oft Lärm. Und ziemlich viel davon.

Zwei Menschen, die sich einmal gefunden haben, geraten im Laufe der Jahre in Wirbel: Erwartungen prallen auf Realität, kleine Missverständnisse wachsen zu großen Dramen, und das Gefühl, im Recht zu sein, kämpft gegen das Bedürfnis, geliebt zu werden. Man zankt sich mit erstaunlicher Hingabe über Geschirrspüler-Logik und Lebensentwürfe gleichermaßen, verliert sich in Details und vergisst dabei manchmal das große Ganze. Und doch, irgendwo unter all dem gestapelten Ärger, liegt etwas Beharrliches, fast Unvernünftiges: die Entscheidung, zu bleiben, trotz allem, vielleicht gerade deswegen.

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Wenn Nähe nicht zu Lust führt

Sexuelle Unlust ist kein Defekt. Sie ist eine Sprache. Wer ihr zuhört, versteht mehr über sich selbst, als er je erwartet hätte.

Manche Dinge schweigen laut. Sexuelle Unlust gehört dazu — sie wird selten ausgesprochen, aber sie verändert alles: die Stimmung im Zimmer, die Wärme zwischen Menschen, das stille Bild, das jemand von sich selbst trägt.

Was früher pauschal als Frigidität abgestempelt wurde, ist heute neu zu verstehen — nicht als Kälte, nicht als Versagen, sondern als Signal.

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Lebensziel, Lebenssinn, der purpose of life und die 6 Hüte

Lebensziel, Lebenssinn, der purpose of life und die 6 Hüte

Dieser Satz wird dem britisch-maltesischen Psychologen, Arzt und Vordenker Edward de Bono zugeschrieben, einem Mann, der sein Leben damit verbrachte, das Denken selbst unter die Lupe zu nehmen. De Bono, bekannt durch Konzepte wie das Laterale Denken, die Six Thinking Hats und die Kritik am vertikalen, linearen Denken, wusste genau, wovon er sprach: Wer immer nur in gewohnten Bahnen denkt, bleibt immer am gewohnten Ort. Und wer gar nicht erst fragt, wohin er will, überlässt die Antwort dem Zufall – oder der Schwerkraft. Stell dir vor, du steigst ins Auto, das Navi fragt nach dem Ziel, und du antwortest: „Überrasch mich.“ 

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Wenn der Körper die Bremse zieht

Sexuelle Unlust ist kein Defekt. Sie ist eine Sprache.  Wer ihr zuhört, versteht mehr über sich selbst, als er je erwartet hätte.

Manche Dinge schweigen laut. Sexuelle Unlust gehört dazu — sie wird selten ausgesprochen, aber sie verändert alles: die Stimmung im Zimmer, die Wärme zwischen Menschen, das stille Bild, das jemand von sich selbst trägt.

Was früher pauschal als Frigidität abgestempelt wurde, ist heute neu zu verstehen — nicht als Kälte, nicht als Versagen, sondern als Signal.

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Wenn die Lust nicht kommen will – Teil 1

Sexuelle Unlust ist kein Defekt. Sie ist eine Bindungsreaktion. Wer sie versteht, lernt mehr über seine frühesten Beziehungserfahrungen.

Manche Dinge schweigen laut. Sexuelle Unlust gehört dazu — sie wird selten ausgesprochen, aber sie verändert alles: die Stimmung im Zimmer, die Wärme zwischen Menschen, das stille Bild, das jemand von sich selbst trägt. Was früher pauschal als Frigidität abgestempelt wurde, ist heute neu zu verstehen — nicht als Kälte, nicht als Versagen, sondern als bindungstheoretisches Signal: als Reaktion eines Nervensystems, das gelernt hat, Nähe als Risiko zu behandeln.

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