Mit Beiträgen von Walter Lenz

Autor: admin (Seite 18 von 30)

Eine ganz, ganz kurze Geschichte der Medizin

Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Medizin – von den Anfängen in der Antike über das Mittelalter bis hin zur modernen, evidenzbasierten und naturwissenschaftlich orientierten Medizin – beleuchtet, wie viele Jahrhunderte altes Erfahrungswissen letztlich in den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess einfloss und von diesem bestätigt oder weiterentwickelt wurde und noch immer wird.

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Missbrauch von verschreibungspflichtigen Stimulanzien alarmierend weit verbreitet

Megan Brooks – 20. März 2025

Stimulanzien, hauptsächlich Amphetamine und Methylphenidat, werden zunehmend zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen verschrieben – was Bedenken hinsichtlich eines möglichen Missbrauchs und einer Abhängigkeitsentwicklung aufwirft.

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Frieden und Fortschritt – eine widersprüchlich-unauflösbare Beziehung

„Der Krieg ist der Vater aller Dinge“: Dieser Satz geht auf den antiken griechischen Philosophen Heraklit (520-460 v.Chr.) zurück. Polemos panton men pater esti‘ – wörtlich: ‚Der Krieg ist der Vater aller Dinge‘. Aber Heralklits ‚polemos‘ ist nicht nur im wörtlichen Sinn als rein militärischer Krieg zu verstehen. Es ist eher der Kampf, das Spannungsverhältnis, der Widerstreit der Gegensätze, der allem Sein zugrunde liegt – also das Ur-Prinzip des Werdens und Vergehens. Es ist das kosmische Prinzip, dass die Gegensätze, Spannungen, Kämpfe zum Ursprung aller Ordnung und aller Vielfalt werden lassen. Deshalb argumentieren viele, dass der Begriff ‚Krieg‘ hier zu wörtlich übersetzt wurde und den philosophischen Gehalt verkürzt.

Bild von Flavio Botana auf Pixabay
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Friede ist die Ausnahme – der Konflikt die Regel

Selbsttäuschung statt Fehlannahme

Es ist nicht nur eine Fehlannahme, es ist eine Selbsttäuschung anzunehmen, dass Frieden im individuellen Leben, innerhalb von Gesellschaften sowie zwischen Staaten der natürliche, allgegenwärtige Zustand ist. Tatsächlich ist es der Ausnahmezustand. Konflikte, Kämpfe und Kriege sind die eigentlichen und normalen Modalitäten den individuellen, gesellschaftlichen und zwischenstaatlichen Beziehungen. Friede, so wertvoll er auch sein mag, ist immer das Ergebnis bewusster, oft mühsamer Anstrengungen, die den inhärenten Tendenzen zum Konflikt entgegenwirken.

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Der Phönix aus der Asche – Ein alter Mythos in der modernen Therapie

Der Mythos des Phönix erzählt von einem majestätischen Vogel, der am Ende seines Lebenszyklus verbrennt und aus seiner eigenen Asche zu neuem Leben erwacht. Dieses Symbol steht für Wiedergeburt, Erneuerung und Unsterblichkeit und gilt in vielen Kulturen als Sinnbild für Transformation, unerschütterliche Kraft und die Überwindung von Krisen.

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Der biblische Mythos von Kain und Abel aus psychologischer Sicht

Eine archetypische Betrachtung

Die Geschichte von Kain und Abel, die im vierten Kapitel des Buches Genesis erzählt wird, ist einer der bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Mythen der Bibel. Sie handelt von zwei Brüdern, deren Opfergaben an Gott unterschiedlich aufgenommen werden, was schließlich zu Neid, Wut und dem ersten Mord der Menschheitsgeschichte führt. Aus psychologischer Sicht, insbesondere unter Berücksichtigung der Archetypenlehre von Carl Gustav Jung, bietet dieser Mythos eine tiefgründige Einsicht in die menschliche Psyche und die Dynamiken, die unser Handeln und Fühlen prägen.

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Die Vertreibung aus dem Paradies

Der biblische Mythos aus Sicht der Psychologie

Der Mythos der Vertreibung aus dem Paradies kann gelesen werden als symbolhafte Beschreibung des vielschichtigen psychodynamischen Prozesses des Beginns und der Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit im Spannungsfeld von scheinbarem Verlust der ursprünglichen Geborgenheit und erstrebter du neugewonnener individueller Freiheit und Selbstbestimmung, was aber gleichzeitig den Weg zur Integration, Selbstverwirklichung und letztlich zu einer heilsamen Entwicklung eröffnet.

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Hörigkeit, Abhängigkeit, Beziehungssucht – Eine psychoanalytische und psychotherapeutische Betrachtung

Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen

Abhängigkeit in Beziehungen ist ein weit verbreitetes Phänomen, das oft missverstanden wird. In gewissem Maße sind Bindungen und gegenseitige Abhängigkeiten in Partnerschaften normal und sogar erwünscht. Problematisch wird es jedoch, wenn eine Person ihre eigene Identität und Selbstständigkeit weitgehend aufgibt, um die Beziehung aufrechtzuerhalten. In extremen Fällen spricht man von Hörigkeit oder Beziehungssucht.

Image von Julita bei Pixabay
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Führergestalten zwischen Größenwahn, Allmachtsfantasien und ihr Erbe

Die Geschichte ist reich an Persönlichkeiten, die durch ihren unstillbaren Machtdrang, ihre selbstüberschätzende Haltung und die Bereitschaft, über Leichen zu gehen, ganze Epochen geprägt haben. Diese Führer – oft charismatisch, rhetorisch gewandt und visionär in ihrer Selbstdarstellung – verstanden es, Massen zu mobilisieren und ihre eigenen Interessen mit denen ganzer Völker oder gar der Menschheit gleichzusetzen. Dabei prägten sie nicht nur den Lauf der Geschichte, sondern hinterließen auch ein ambivalentes Erbe, das sowohl Fortschritt als auch ungeheuerliches Leid in sich barg.

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Das Ende der bürgerlichen Komfortzone

In einer Welt, die von geopolitischen Umwälzungen, technologischer Disruptionen und dynamischem gesellschaftlichen Wandel geprägt ist, stehen die Menschen in Deutschland vor der Herausforderung, ihr Mindset grundlegend zu überdenken. Die Jahre der politischen Stabilität und relativen Planbarkeit unter Angela Merkel haben viele in eine trügerische Komfortzone geführt, aus der es nun gilt, sich zu befreien.

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