Manchmal ist da ein Ziehen, kein richtiger Schmerz, eher ein dumpfes Erinnern im Körper. Ein verspannter Nacken, ein Magen, der sich zusammenzieht, ein Atem, der zu flach bleibt. Es gibt keinen klaren Anlass, keinen aktuellen Konflikt, kein frisches Unglück. Und doch meldet sich etwas.

Manchmal ist da ein Ziehen, kein richtiger Schmerz, eher ein dumpfes Erinnern im Körper.
Manchmal ist da ein Ziehen, kein richtiger Schmerz, eher ein dumpfes Erinnern im Körper.

Überblick

Viele Menschen sagen dann Sätze wie: „Das ist doch lange her“, „Ich habe vergeben“, „Ich habe das verarbeitet“. Und wundern sich, warum der Körper nicht mitzieht. Es gibt Verletzungen, die keinen Namen tragen. Sie schreien nicht, sie bluten nicht sichtbar, sie hinterlassen keine eindeutigen Erinnerungsbilder. Und doch sind sie da – im Körper, im Verhalten, in der Art, wie ein Mensch atmet, liebt, sich zurücknimmt oder aushält.

Anna ist 38 Jahre alt und sitzt in der Therapie. Sie beschreibt ihre Beschwerden: chronische Rückenschmerzen, immer wieder Magenprobleme, eine bleierne Müdigkeit. Ihre Kindheit beschreibt sie als „eigentlich ganz normal“. Keine Schläge, kein offensichtlicher Missbrauch. Nur Sätze, die hängen geblieben sind: „Reiß dich zusammen“, „Sei nicht so empfindlich“, „Mach keine Umstände“. Sie lacht dabei, fast entschuldigend. Ihr Körper lacht nicht.

Lisa ist 34 Jahre alt. Sie kommt nicht wegen eines klaren psychischen Symptoms, sondern wegen eines diffusen Unbehagens. Immer wieder Rückenschmerzen, Phasen von innerer Leere, ein Bedürfnis nach Kontrolle über den eigenen Körper. Sie spricht ruhig, reflektiert über ihre Kindheit. „Nichts Schlimmes“, sagt sie. „Meine Eltern waren halt streng. Emotional eher kühl.“ Sie lächelt dabei. Der Körper lächelt nicht mit. An ihrem Unterarm trägt sie ein großflächiges Tattoo. Erst auf Nachfrage erwähnt sie alte Narben darunter. „Das ist lange her“, sagt sie. „Ich habe damit abgeschlossen.“ Doch etwas in ihrer Haltung verrät: abgeschlossen ist nicht gleich verarbeitet.

Die Frage „Ist vergeben auch vergessen?“ taucht meist erst dann auf, wenn etwas nicht verschwindet, obwohl man glaubt, innerlich längst fertig zu sein. Und genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.

Worum es geht

Seelische Verletzungen entstehen nicht nur durch das Große, Dramatische, Offensichtliche. Sie entstehen oft durch Wiederholung: durch nicht gesehen werden, nicht gemeint sein, sich anpassen müssen, um dazuzugehören. Sie entstehen auch durch das, was fehlt: Resonanz, Schutz, die Erlaubnis, gesehen zu werden. Besonders Kinder brauchen es, dass ihre Gefühle von anderen wahrgenommen und begleitet werden. Bleibt das aus, lernt das Kind nicht, dass Gefühle okay sind und dass man mit ihnen umgehen kann. Stattdessen lernt es: Ich muss sie aushalten, verstecken oder überspielen.

Das Nervensystem lernt früh, was gefährlich ist – auch ohne körperliche Gewalt. Das Kind kann nicht weglaufen, nicht kämpfen, nicht widersprechen. Es passt sich an. Und diese Anpassung wird später zur Persönlichkeitseigenschaft, zum Muster in Beziehungen, zur dauerhaften Anspannung im Körper.

Zwei Selbstbilder

Anna erkennt im Laufe der Gespräche, dass sie Konflikte meidet, ihre Bedürfnisse herunterspielt und ihren Körper erst dann wahrnimmt, wenn er streikt. Sie sagt: „Ich dachte immer, ich bin einfach belastbar.“ Was sie meint, ist: Sie hat gelernt, Schmerz zu übergehen.

Lisa beschreibt sich selbst als „funktional“. Sie war früh selbstständig, verantwortungsvoll, angepasst. Bedürfnisse hat sie kaum wahrgenommen, geschweige denn geäußert. Später in Beziehungen zeigt sich ein Muster: Nähe wird gewünscht, aber kaum ausgehalten. Konflikte meidet sie, Spannung richtet sich nach innen. Der Körper übernimmt, was die Psyche nicht ausdrücken darf.

Drei verschiedene Wege: Vergebung, Verarbeitung, Vergessen

Im Alltag werden Vergebung, Verarbeitung und Vergessen oft verwechselt. Menschen sagen: „Ich habe das vergeben“ – und meinen: „Es tut mir nicht mehr weh.“ Oder: „Ich habe das vergessen“ – und meinen: „Ich denke nicht mehr daran.“ Dabei sind das drei völlig verschiedene Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Hier liegt die wichtige Unterscheidung: zwischen dem, was man verstanden hat, dem, was man entschieden hat, und dem, was der Körper erinnert.

Die zentrale Frage ist nicht, ob jemand vergeben hat, sondern: Wurde das Erlebte auch emotional, körperlich und im Nervensystem verarbeitet – oder nur im Kopf eingeordnet?

Vergebung – eine Entscheidung des Kopfes

Vergebung ist in erster Linie eine bewusste Entscheidung. Sie findet im Denken und im Fühlen statt. Wer vergibt, entscheidet sich bewusst dafür, den anderen nicht mehr innerlich anzuklagen, nicht mehr zu bestrafen oder ihn dauerhaft als Schuldigen zu sehen.

Vergebung kann entlastend sein. Sie kann Wut, Hass oder Rachefantasien verringern, neue Energie freisetzen und Beziehungen innerlich befrieden oder abschließen – und sie kann ein Akt der Selbstfürsorge sein.

Wichtig ist: Vergebung ist im Kopf möglich, auch wenn der Körper und die Gefühle noch nicht nachgezogen sind. Man kann vergeben und trotzdem körperliche Symptome haben. Man kann vergeben und trotzdem in bestimmten Situationen wie früher reagieren. Vergebung verändert nicht automatisch die Reaktionen, die im Nervensystem gespeichert sind.

In der Praxis zeigt sich oft: Menschen vergeben früh – aus Loyalität, aus religiösen oder moralischen Gründen, aus dem Wunsch nach Ruhe. Manchmal ist Vergebung auch ein Schutz: Wenn ich vergebe, muss ich mich nicht mehr mit dem Schmerz beschäftigen. Der Preis dafür ist, dass der Schmerz sich andere Wege sucht. Viele Menschen vergeben, bevor sie bearbeitet haben. Der Körper aber reagiert erst, wenn echte Verarbeitung stattfindet.

Verarbeitung – was im Körper passieren muss

Verarbeitung ist keine Entscheidung, sondern ein Prozess. Sie betrifft nicht in erster Linie die Beziehung zu dem, der verletzt hat, sondern die Beziehung zum eigenen Erleben. Sie betrifft das Körpergedächtnis, die Gefühle, die automatischen Reaktionen.

Ein Erlebnis ist verarbeitet, wenn man sich daran erinnern kann, ohne dass der Körper so reagiert, als würde es gerade wieder passieren. Ein Erlebnis ist erst dann wirklich verarbeitet, wenn die dazugehörigen Gefühle auftauchen dürfen, ohne zu überwältigen, und wenn das Nervensystem zwischen damals und heute unterscheiden kann.

Solange das nicht der Fall ist, bleibt das Trauma in der Gegenwart – egal, ob man vergeben hat oder nicht. Verarbeitung braucht Zeit, Wiederholung, sichere Beziehungen und oft auch körperliche Erfahrungen. Sie geschieht nicht durch Einsicht allein.

Hier liegt der wichtige Unterschied zur Vergebung: Verarbeitung geschieht nicht durch eine Entscheidung, sondern durch Erfahrung. Vergebung kann stattfinden, ohne dass sich im Körper etwas verändert. Verarbeitung verändert den Körper. Und erst dann verliert der Schmerz seine Macht.

Unverarbeitete Verletzungen bleiben „offen“ im System. Sie zeigen sich als körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursache, als sich wiederholende Muster in Beziehungen, als dauernde Unruhe oder als innere Taubheit, als unbewusste Überzeugungen wie „Ich darf nichts brauchen“ oder „Ich bin zu viel“. Erst wenn Verarbeitung stattfindet, verliert das Trauma seine Macht über die Gegenwart. Dann wird Vergebung – falls man sie möchte – oft erst wirklich stimmig.

Vergessen – wenn der Schmerz verschwindet, aber nicht geht

Vergessen ist kein Ziel von Heilung. Vergessen ist meist ein Schutzmechanismus. Psychologisch gesehen ist Vergessen meist Verdrängung. Das heißt nicht, dass etwas weg ist – sondern dass es vom bewussten Erleben abgetrennt wurde. Was vergessen wird, ist selten wirklich verschwunden. Es ist abgespalten. Und Abgespaltenes wirkt weiter – als Spannung, als Schmerz, als Verhalten, dessen Ursprung man nicht mehr kennt.

Das Nervensystem vergisst nicht. Der Körper vergisst nichts. Erinnerungen ohne Worte leben weiter als Spannung, Schmerz oder Leere.

Menschen, die „vergessen“ haben, sagen oft: „Ich weiß nichts mehr aus meiner Kindheit“, „Ich fühle nichts dabei“ oder „Das war halt so“. Vergessen schützt kurzfristig vor Überforderung, hält aber langfristig die Symptome aufrecht. Das Unvergessene sucht sich Umwege – über den Körper, über das Verhalten, über Selbstschädigung.

Warum verdrängte Verletzungen weiterwirken

Verdrängte Verletzungen wirken weiter, weil sie nicht im Erzählen gespeichert sind, sondern im Erleben. Traumatische Erinnerungen liegen oft unbewusst vor: als Körperspannung, als Übererregung oder Erstarrung, als diffuse Angst, als körperliches Symptom. Das Gehirn hat gelernt: So fühlt sich Gefahr an. Und der Körper reagiert, auch wenn der Verstand längst andere Schlüsse gezogen hat.

Kompensationsverhalten entsteht dort, wo Gefühle keinen direkten Ausdruck finden dürfen. Überkontrolle, Perfektionismus, Rückzug, emotionale Abstumpfung, ständige Aktivität, aber auch Selbstverletzung können Versuche sein, innere Zustände zu steuern. Seelischer Schmerz sucht sich einen Kanal. Körperlicher Schmerz ist konkret, lokalisierbar, kontrollierbar – im Gegensatz zum diffusen inneren Leiden.

Wenn Schmerz gegen Schmerz kämpft

Lisa berichtet im Therapieverlauf von Phasen in ihrer Jugend, in denen sie sich selbst verletzt hat. Ritzen, sagt sie, habe ihr geholfen, „wieder etwas zu fühlen“. Der seelische Schmerz war diffus, grenzenlos, nicht greifbar. Der körperliche Schmerz war klar, begrenzt, kontrollierbar. Schmerz gegen Schmerz – ein Versuch, das innere Chaos zu ordnen.

Selbstverletzendes Verhalten wie Ritzen kann als Versuch verstanden werden, inneren Schmerz sichtbar, spürbar und kurzfristig kontrollierbar zu machen. Selbstverletzung ist kein Wunsch zu sterben, sondern meist ein Versuch zu leben – genauer: ein Versuch, einen unerträglichen inneren Zustand zu regulieren.

„Schmerz gegen Schmerz“ funktioniert kurzfristig: Die innere Spannung fällt ab, die Abspaltung vom eigenen Körper endet, ein Gefühl von Kontrolle entsteht. Langfristig verfestigt sich jedoch das Muster: Der Körper wird zum Austragungsort innerer Konflikte.

Tattoos als Überschreibung

Später ließ Lisa sich tätowieren. Erst aus ästhetischen Gründen, dann gezielt über die Narben. Das Tattoo wurde zu einer Überschreibung. Aus passivem Erleiden wurde aktives Gestalten. Aus Scham wurde ein Bild. Aus Verletzung ein Zeichen von Kontrolle.

Tätowierungen sind gesellschaftlich akzeptiert, ästhetisch eingerahmt und sozial anerkannt. Psychologisch können sie jedoch – nicht immer, aber manchmal – ähnliche Funktionen erfüllen wie Selbstverletzung: bewusster, kontrollierter Schmerz, die Markierung eines Übergangs, die Wiederaneignung des eigenen Körpers, das Sichtbarmachen des Unsichtbaren.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Bedeutung. Ein Tattoo kann Ausdruck von Identität, Erinnerung oder Selbstbestimmung sein – oder ein ritualisierter Akt der Schmerzerzeugung, der innere Leere oder Spannung reguliert.

Wenn Tattoos gezielt über Ritznarben gestochen werden, verdichtet sich die Symbolik. Mehrere Ebenen greifen ineinander: das Überdecken des Vergangenen, die Umwandlung von Verletzung in Gestaltung, erneuter Schmerz als Überschreibung alten Schmerzes.

Psychologisch kann das verstanden werden als: „Ich kontrolliere jetzt den Schmerz, der mir früher passiert ist.“ Das ist kein Widerspruch, sondern eine Entwicklung: vom unkontrollierten Selbstschmerz hin zu einem sozial akzeptierten, ritualisierten, selbstbestimmten Schmerz.

Der alte, unkontrollierbare Schmerz wird durch einen selbstgewählten, begrenzten Schmerz ersetzt. Das kann sich subjektiv entlastend anfühlen und einen wichtigen Zwischenschritt darstellen. Doch auch das Tattoo bleibt ein Zwischenschritt. Problematisch wird es, wenn der Schmerz weiterhin gebraucht wird, um innere Zustände zu regulieren – wenn also keine Verarbeitung stattfindet, sondern nur eine ästhetisch verpackte Wiederholung. Solange Schmerz gebraucht wird, um sich selbst zu spüren oder zu beruhigen, ist die Verarbeitung noch nicht abgeschlossen.

Tattoo, Selbstverletzung und das Überstechen von Narben sind Versuche, mit unverarbeitetem Schmerz umzugehen. Sie sind keine moralischen Kategorien, sondern Versuche der Selbstregulation. Sie sind weder automatisch krankhaft noch automatisch heilend. Sie erzählen von einem inneren Mangel an Halt, nicht von einem Wunsch nach Zerstörung. Entscheidend ist, ob sie Teil eines Heilungsprozesses werden – oder ob sie ihn ersetzen.

Wie Heilung aussehen kann

Anna berichtet in einer Sitzung von einem wiederkehrenden Traum: Sie trägt einen schweren Rucksack, ohne zu wissen, was darin ist. In der therapeutischen Imaginationsarbeit wird dieser Rucksack genauer angeschaut. Er steht für übernommene Schuld, für Anpassungsleistungen, für Gefühle, die nie Raum hatten. In einer begleiteten inneren Reise stellt sie sich vor, diesen Rucksack der symbolischen Gestalt ihrer Mutter zu übergeben – nicht als Vorwurf, sondern als Rückgabe dessen, was nie ihres war.

Im weiteren Verlauf der Therapie beginnt Lisa, sich ihrem inneren Erleben vorsichtig zuzuwenden. Nicht durch Nachdenken, sondern durch Spüren. Sie lernt, Spannung wahrzunehmen, ohne sie sofort aufzulösen. In einer Imaginationsarbeit übergibt sie symbolisch eine Last an ihre Eltern – nicht als Anklage, sondern als Rückgabe dessen, was sie als Kind tragen musste. Zum ersten Mal beschreibt sie ein Gefühl von Erleichterung, das nicht über Schmerz entsteht, sondern über Loslassen.

Solche symbolischen Handlungen wirken nicht, weil sie „nett“ sind, sondern weil sie dem Nervensystem eine neue Erfahrung ermöglichen: Ich darf loslassen, ohne dass etwas Schlimmes passiert. Vergebung ist dabei ein möglicher Schritt – aber nicht der erste und nicht immer der wichtigste.

Therapeutische Arbeit setzt genau dort an: beim Übersetzen dessen, was der Körper sagt, in Worte, beim Nachholen dessen, was früher nicht sein durfte, beim schrittweisen Erleben von Sicherheit im Kontakt. Die Methoden reichen von Traumatherapie wie EMDR oder Somatic Experiencing über Imaginationsarbeit und innere-Kind-Arbeit bis hin zu körperorientierter Psychotherapie. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können und die innere Erlaubnis zu bekommen.

Was am Ende bleibt

Vergeben ist kein Vergessen. Und Vergessen ist kein Ziel. Heilung bedeutet nicht, dass etwas nie geschehen ist. Sie bedeutet, dass es nicht mehr im Körper weiterlebt, als wäre es noch immer Gegenwart. Heilung bedeutet, dass das Erlebte seinen Platz bekommt – nicht mehr im Körper als Alarm, sondern in der Lebensgeschichte als etwas, das war.

Der Körper ist kein Gegner, sondern ein Archiv. Symptome sind keine Störungen, sondern Botschaften in einer Sprache, die oft erst übersetzt werden muss.

Wer sich seinen verborgenen Verletzungen nähert, verliert nicht die Kontrolle – sondern gewinnt sie zurück. Und manchmal beginnt dieser Lernprozess genau dort, wo jemand aufhört zu sagen: „Ich habe vergeben“, und stattdessen fragt: „Was trage ich noch – und darf ich es endlich ablegen?“

Anna sagt gegen Ende der Therapie: „Der Rucksack ist nicht weg. Aber er ist leichter. Und manchmal stelle ich ihn ab.“

Mehr braucht es oft nicht, um frei zu werden: nicht das Auslöschen der Vergangenheit, sondern die Erlaubnis, sie nicht mehr ständig tragen zu müssen. Heilung beginnt dort, wo Schmerz nicht mehr bekämpft, sondern verstanden wird.

  • Inspiration: Gespräche mit S.
  • Bild: KI-generiert. ChatGPT.
  • Dieser Artikel wurde unter Verwendung mehrerer redaktioneller KI-Werkzeuge erstellt.

Über den Autor:

Der Autor ist geprüfter psychologischer Berater (vfp), Heilpraktiker für Psychotherapie, hat ein postgraduiertes Studium in Psychologie zum Ph.D. (philosophy doctor) absolviert und erfolgreich an der Fortbildung zur Qualifikation ‚Psychosomatische Grundversorgung‘ der Landesärztekammer Hessen teilgenommen.

Er schreibt u.a. über die Übergänge zwischen Nähe und Autonomie, Bindung und Freiheit. Seine Texte verbinden psychologische Tiefe mit dem Blick auf den Menschen, der beides ist: verletzlich und fähig zur Wandlung.