Mit Beiträgen von Walter Lenz

Kategorie: Allgemein (Seite 4 von 30)

Eigenverantwortung? ‚Von wegen‘ oder  ‚Jetzt erst recht‘?

Der totale Fürsorge-, Vorsorge- und Versorgestaat

Eine überfällige Debatte

An einem grauen Novembermorgen steht ein Mann an der Bushaltestelle. Sechs Uhr früh, müde Augen, Arbeitsklamotten. Neben ihm lehnt jemand, der gerade vom Feiern kommt, erzählt lachend von der durchgemachten Nacht. „Ich? Arbeiten? Wozu denn, läuft doch.“ Der Mann schweigt, steigt in seinen Bus. Jeden Tag die gleiche Szene, in tausend Varianten, in tausend deutschen Städten. Und jeden Tag dieselbe Frage: Wie lange noch?

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Gemeinsame Verantwortung für unsere Jugend

Eine Rede, die ich gerne längst schon gehalten hätte,  und viel lieber noch heute oder gleich morgen halten würde

Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen, dass Sie heute hier sind. Ihre Anwesenheit zeigt: Sie wollen nicht wegschauen, sondern Verantwortung übernehmen – für Ihre Kinder, für Ihr Viertel, für unsere gemeinsame Stadt. Das verdient Respekt. Ich werde heute offen sprechen. Nicht um anzuklagen, sondern um gemeinsam Lösungen zu finden. Denn wir alle – Politik, Gesellschaft, Familien, Communities – tragen Verantwortung. Und wir alle müssen handeln.

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Migrantenjugend am Rand der Gesellschaft

Das Leben im sozialen Brennpunkt

Wenn man durch die langen Betonfluchten mancher Randbezirke deutscher Großstädte geht, spürt man eine eigentümliche Mischung aus Rohheit und verletzlicher Energie. Der Platz vor dem Supermarkt dient zugleich als Wohnzimmer, Bühne und Schutzraum. Jugendliche stehen in Halbkreisen zusammen, einige lachen laut, andere wirken abwesend, als würden sie die Welt durch einen Schleier aus Müdigkeit und Reizüberflutung betrachten. Die Geräuschkulisse ist unruhig: tiefe Bässe aus tragbaren Lautsprechern, schnelle Wortwechsel, eine kindliche Stimme, die nach Aufmerksamkeit ruft. In den Innenhöfen stehen verlassene Spielgeräte, während überfüllte Balkone Geschichten von Enge und Überlastung erzählen. Es ist ein Ort, der nach Zukunft ruft, aber sich manchmal so anfühlt, als hielte er seine Bewohner fest. Gleichzeitig liegt in dieser Atmosphäre auch ein trotziges „Wir“, eine Energie, die – richtig geleitet – in Stärke verwandelt werden könnte.

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Die Schule von morgen

Wie eine neue Bildungspolitik traditionelle Werte und innovatives Denken verbindet

Unsere Kinder wachsen in eine Welt hinein, die wir nicht kennen.  Klimakrise, Digitalisierung, soziale Umbrüche – alte Rezepte reichen nicht mehr. Doch was kommt danach? Ein Schulbesuch zeigt: Die Zukunft der Bildung liegt nicht im Bruch, sondern in der Verbindung von Bewährtem und Neuem. Eine Ermutigung für Lehrer, die anders lehren, Schüler, die anders lernen – und eine Gesellschaft, die umdenken muss.

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Transformatives Denken und die neue Schule

Grundlagen einer Bildungspolitik zwischen Tradition und Transformation

Die Welt dreht sich schneller, als unsere Schulen Schritt halten können. Während wir noch über Lehrpläne von gestern diskutieren, wachsen junge Menschen in eine Zukunft hinein, die niemand vorhersagen kann. Doch es gibt einen Weg zwischen blindem Festhalten und naivem Neuerfinden – einen Weg, der das Beste unserer Bildungstradition mit der Kraft transformativen Denkens verbindet.

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Possibilität und Plausibilität: Eine Philosophie der transformativen Haltung (Langfassung)

Der Morgen dämmert über einer Welt im Umbruch, in der die alten Gewissheiten brüchig geworden sind und die neuen noch nicht Form angenommen haben. In diesem Zwischenraum, wo Angst und Hoffnung gleichermaßen wohnen, brauchen wir eine Haltung, die weder in naive Zuversicht flüchtet noch in lähmenden Pessimismus verfällt. Eine Haltung, die das Unmögliche denken kann, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren – die das Neue wagt, ohne das Bestehende zu verachten.

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Possibilität und Plausibilität: Eine Philosophie der transformativen Haltung

Der Morgen dämmert über einer Welt im Umbruch, in der die alten Gewissheiten brüchig geworden sind und die neuen noch nicht Form angenommen haben. In diesem Zwischenraum brauchen wir eine Haltung, die das Unmögliche denken kann, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren – die das Neue wagt, ohne das Bestehende zu verachten.

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Brandbrief: Ein Appell für transformatives Denken

An alle, die Verantwortung tragen in Bildung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Zeit der graduellen Anpassung ist vorbei. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt, an dem die Summe unserer Krisen – ökologisch, sozial, technologisch, demokratisch – nicht länger mit den Werkzeugen der Vergangenheit bewältigt werden kann. Dieser Brief ist kein Hilferuf, sondern ein Weckruf. Er ist die Aufforderung, eine Haltung zu kultivieren, die wir dringender brauchen als je zuvor: die Vereinigung von Possibilität und Plausibilität, von radikalem Denken und praktischer Weisheit, von Vision und Verantwortung.

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